Über das Selbstverständliche hinaus

richtet das Projekt ZUG den Blick auf vielfältige Potentiale!

Durch das Beschreiten innovativer Wege können Unternehmen einen Unterschied machen und dadurch exzellente Fachkräfte langfristig begeistern.
Im Projekt werden mit 20 Kooperationsunternehmen Konzepte und Maßnahmen entwickelt, um Gender & Diversity Strategien in den Unternehmensalltag zu integrieren. Die Prozesse der Umsetzung einzelner Schritte werden wissenschaftlich analysiert und zu einer Praxis-Toolbox zusammengefasst. Dieser Leitfaden gibt Anregungen und konkrete Instrumente für die Umsetzung von Gender & Diversity in der Unternehmenspraxis an die Hand und steht ab 2015 interessierten Unternehmen zur Verfügung.
 

Die Zukunft gestalten Menschen

deshalb stehen diese im Projekt ZUG im Fokus

Durch einen partizipativen Ansatz und vielfältige Trainings-Formate begleitet ZUG Expertinnen und Experten in Unternehmen dabei, firmeneigene Strukturen, Prozesse und Unternehmenskulturen optimal zu gestalten, um

  • mehr weibliche Auszubildende, Hochschulabsolventinnen und qualifizierte Frauen für zukunftsorientierte Berufe zu gewinnen
  • Potentialträgerinnen in den Unternehmen zu identifizieren
  • Aufstiegsbereitschaft zu erhöhen und neue Karrierewege aufzuzeigen
  • Berufs- Wiedereinsteiger/-innen nach einer Familienphase den Einstieg zu erleichtern
  • Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten
  • Handlungskompetenzen aller Beschäftigten im betrieblichen Alltag zu erhöhen
Das nachhaltige Ziel ist der Abbau der geschlechtsspezifischen Segregationen im Berufsleben sowie die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen zukunftsorientierter Berufe – Eine Chancengerechte Arbeitswelt.
 

Entwicklung in Balance

nach diesem Grundsatz setzt das Projekt ZUG konsequent auf Potentialorientierung!

Ausgehend von den spezifischen Unternehmensstrukturen und -kulturen werden im Projekt ZUG mit den Unternehmen passgenaue Prozesse und Maßnahmen einer Gender & Diversity Strategie definiert und umgesetzt. Dabei werden folgende Schritte gegangen:

  • Bestimmung des unternehmensspezifischen Status Quo und konkreter Zielsetzungen
  • Ausarbeitung passgenauer Strategien und Maßnahmenpläne
  • Umsetzung der Maßnahmen durch Entwicklungsworkshops, Ausbildung von Multiplikatoren und Coachings
  • Partizipative Evaluation sämtlicher Prozesse mit den Stakeholdern
  • Zusammenfassung der Ergebnisse und Best Practice Beispiele für die betriebliche Praxis
Die Förderung des Projektes erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds [ESF] und hat eine Laufzeit von November 2013 bis Mai 2015.